You are currently viewing Die Welt ist aus den Fugen geraten – und das ist gut so!

Die Welt ist aus den Fugen geraten – und das ist gut so!

Wie beschaulich ging denn dieses Jahr 2020 los – schon die Jahreszahl an sich sah doch ganz toll aus – wer hat da nicht das Beste gehofft für dieses Jahr, und nun sind wir so weit gekommen, dass wir uns 2019 zurückwünschen und 2020 wiederholen wollen.

Schon im März war mir persönlich klar, dass der Lockdown übergriffig ist und die Panikmache unter den Menschen geschürt wurde um von viel Größerem abzulenken – bis heute sind wir noch nicht dahinter gekommen wovon denn nun genau abgelenkt werden sollte …

Und wenn ich hier so schreibe hab ich schon gar keine Lust mehr tiefer in das Geschehen einzutauchen, lieber stehe ich hier und leuchte so bissl vor mich hin, damit sich jeder selbst besser sehen und erkennen kann.

Ich sag euch was – das musste alles so kommen, denn sind wir mal ganz ehrlich, so konnte es ja nicht mehr weitergehen. Wobei die Art und Weise mehr als zu wünschen übrig ließ. Dies ist ein unumstößlicher Fakt – allerdings schafft sich unsere Regierung so ganz von selbst ab.

Nach den ersten Absätzen brach ich ab und es vergingen 3 Jahre, heute haben wir 2023 und nichts ist mehr wie es war.

Wie ist es euch ergangen? Was habt ihr erlebt? Wie seid ihr mit all den Situationen umgegangen? Hattet ihr Angst? Wovor hattet ihr genau Angst? Sind diese Ängste wahr geworden?

Ich erinnere mich noch als ich mit einer meiner Schwestern im März 2020 Lebensmittel einkaufen wollte – was mich da erwartete, hab ich nicht mal als Kind in der DDR gesehen – leere Regale – Mehrzahl – viele Regale, nee nicht nur eins….

Das hat mich betroffen gemacht und zwar deshalb, weil ich die Angst spüren konnte und ich musste aufpassen, dass sie sich nicht noch auf mich überträgt.

Irgendwie kaufte ich dann doch mehr als ich eigentlich brauchte – 2 Tüten Reis stehen immer noch im Schrank – uiiuiiii schon bissl peinlich.

Bis Ende 2020, ich gebe es zu habe ich mich partiell doch verrückt machen lassen und wollte mein Umfeld warnen und ja, auch missionieren. Das hat mich mega viel Kraft gekostet und führte zu nix. Stattdessen beschloss ich Frieden mit der Situation im Außen zu machen und meinem Umfeld vorzuleben, dass ich mich nicht ins Boxhorn jagen lasse. Seither fahre ich sehr gut mit dieser Herangehensweise – ich fühle mich in die jeweilige Situation ein, gehe ich in Resonanz oder eben nicht – PUNKT – mehr ist es nicht – was für mich gedacht ist, findet den Weg zu mir, was nicht, erreicht mich gar nicht oder erst, wenn es vorbei ist.

Hey ich sag euch, das ist sowas von entspannend – herrlich 😉

Ihr denkt nun möglicherweise, was will sie uns sagen?? Ganz einfach – fühlt!

Mhhh und??? Wie geht das??? Isch weees, das haben wir alle irgendwie verlernt.

Als Kinder konnten wir das noch, dann kam das Leben und hat uns geformt und auf den Verstand konditioniert. Alles was nicht logisch ist, kann ja gar nicht wahr sein – oder? Wenn es keine wissenschaftliche Abhandlung oder Studie gibt – nein nein, dann stimmt das alles nicht.

So wie kommen wir nun wieder ins fühlen, was ist zu tun – hahhhh – nix – nix tun und in deinen Körper fühlen. Da führen wie immer viele Wege nach Rom – Meditation, Yoga, barfuß oder mit Schuhen im Wald spazieren, bewusst aufmerksam im Moment sein, schwimmen, laufen, jede Art von Sport, Musik hören, singen, Unkraut jäten, Kochen, an eine weiße Wand stieren, Kinder beim Spielen und Lachen beobachten und ja auch wenn es euch nicht so pralle geht, könnt ihr fühlen lernen – nehmt einfach bei allem was sich euch zeigt euren Körper wahr – fühlt ihn.

Merkt ihr was, vielleicht auch jetzt schon, wenn ihr das lest – wie fühlt sich genau jetzt euer Brustraum an? Weit offen oder eng und bedrückt? Ist euch warm oder kalt? Kitzelt irgendwas? Habt ihr Schmerzen? Wo nimmst du all diese Gefühle wahr, in oder an welchem Körperteil?

Wenn ihr soweit seid, dass ihr all das wahrnehmen könnt, lasst es da sein – es darf da sein, und ja – auch wenn es unangenehm ist. Fühlt es, lasst es zu… denn es will euch etwas mitteilen um geheilt zu werden.

Ich spreche hier nicht von Emotionen, wie Trauer, Freude, Lust, Wut, Hass, Selbstzweifel und so – nein, ich meine Gefühle, Wahrnehmungen.

Die sind euer Kompass in eure ureigene Wahrheit und Schönheit des Lebens.